Goodbye Sabudia!

Lago di Sabaudia
Nach insgesamt fünf Wochen Trainingslager für diesen Winter ist heute in Sabaudia die letzte Trainingseinheit über die Bühne gegangen.  Dank Regen und Wind wurden heute noch einmal die Ergos malträtiert. Die Boote sind jetzt verladen und wir werden morgen nach Saarbrücken zurückkehren. Von der Ausnahme heute abgesehen konnten wir uns nicht über die Bedingungen beklagen. Es war zwar öfter am frühen Morgen sehr frisch, aber wir konnten ohne Regen und Wind die meisten Einheiten wie geplant absolvieren und so hat sich im Trainingsprotokoll einiges an Trainingszeit angesammelt!
Schwerpunkt beider Trainingslager in Italien lag auf der Ruderei, in etwa gleichen Teilen wurde Zweier und Vierer gefahren, im zweiten Trainingslager auch schon mit etwas höherem Tempo. In den Vierern wurden fleißig Plätze getauscht, auch eine neue SaarlandVierer-Variante wurde getestet. Dazu dann noch Ergo- und Kraft-Einheiten sowie einige Ausfahrten mit dem Rennrad um einmal dem Kopf etwas Abwechslung beim Ausdauertraining zu bieten. Wir konnten (mit kleinen erkältungsbedingten Abstrichen bei Martin)  die gesamte Zeit in Sabaudia auf hohem Niveau trainieren und ohne größere Rückschläge an Technik, Form und Fitness feilen. Das sollte sich dann bei Gelegenheit auch bemerkbar machen!
Diese Gelegenheit steht bald an, in zwei Wochen wird der erste Ergometertest über die Bühne gehen und dann werden wir einen Eindruck bekommen wo wir (und die anderen Leichtgewichts-Olympia-Kandidaten) physisch stehen. Das wird mit Sicherheit eine spannende (und anstregende) Sache! Wenn das gelaufen ist werden wir Ende Februar schon wieder ins nächste Trainingslager aufbrechen, dann nach Sevilla wo als weitere Selektionsmaßnahme Testrennen in den Vierern anstehen. Der Zug nach Olympia nimmt also langsam Fahrt auf und die Spannung bezüglich der Viererbesatzung steigt!

Sabaudia 2012 - erste Woche

Der Lago di Sabaudia
Wir sind nun schon wieder eine Woche in Sabaudia und wie es aussieht, haben wir wieder Glück mit den äußeren Bedingungen. Bislang konnten wie das Training wie geplant durchziehen und so stehen denn auch schon wieder mehr als 25 Trainingsstunden im Trainingsprotokoll. Aber nicht nur die Quantität stimmt, sondern auch in Sachen Qualität stimmt's bislang. Wollen wir hoffen, dass wir das auf diese Art und Weise bis zu unserer Abreise am 21.01. weiter so durchziehen können! Schwerpunkt lag bislag noch auf Ausdauerarbeit den Zweiern, aber das wird sich mutmaßlich im Laufe der nächsten zwölf Tage noch ändern und wir werden dann sicher noch in den Vierern etwas mehr Gas geben.
So viel also als erste Rückmeldung von der Küste des Tyrrhenischen Meeres, wir werden Sie auf dem Laufenden halten!

2012: im Zeichen der Ringe und des Ringens

Was wird 2012 bringen...?
Startschuss ins Olympiajahr! Kaum, dass das letzte Feuerwerk verloschen ist, geht's sozusagen auf die Zielgerade dieses Olympiazyklus. Die letzten Monate bis London stehen natürlich im Zeichen der Ringe, aber der Fokus der nächsten Monate liegt auch auf dem Ringen um die begehrten Rollsitze im Vierer für London!
Gleich morgen früh geht es wieder nach Sabaudia ins Trainingslager Nr. 2 bis zum 21. Januar. Den ersten Durchgang vor Weihnachten haben wir im Grunde ganz ordentlich hinter uns gebracht und so hoffen wir, dass wir nach der Weihnachtspause dort anknüpfen können und die Punkte die wir beim letzten Mal noch verbesserungswürdig fanden noch verbessern können. Dies ist umso dringender, als dass dieses Trainingslager die letzte Maßnahme sein wird bei der "nur trainiert" wird. Ab Februar geht nämlich dann die Selektion für den Olympia-Vierer so richtig los und dann zählen Ergo-Tests, Zweier- und Vierer-Rennen und dann muss alles sitzen und passen! Denn der Wettbewerb unter den acht Kandidaten um die Plätze scheint ziemlich eng zu werden, da sich die Gruppe der Kandidaten ziemlich homogen darstellt. Sich hier durchzusetzen wird einem schon einiges abverlangen!
Hat man das dann geschafft, darf man sich aber weder ausruhen noch auf die Schulter klopfen: über die Worldcups muss dann der Vierer zueinander finden, damit in London die Scharte von Bled ausgewetzt werden kann und Jost, Martin, Jochen dann hoffentlich zu ihrer "Revanche" nach dem krankheitsbedingten Ausscheiden in Peking kommen.
Aber wie gesagt, bis dahin ist es noch weit, auch wenn die Zeit schnell vergehen wird. Bleibt zu hoffen, dass wir alle gesund bleiben und dass alle Ausscheidungen fair ablaufen damit dann am Ende der beste Vierer in London am Start liegt. Ob das dann wieder der SaarlandVierer sein wird werden wir sehen, aber wir werden alles daran setzen dann mit an Bord zu sein! Also, auf ein spannendes Jahr 2012!

Sabaudia aus rot-weiß-blauer Perpektive

Zeitgleich mit uns war ja auch die niederländische Nationalmannschaft in Sabaudia und die Mannschaft des Frauenachters hatte sogar noch Zeit und Muße ein Sabaudia-Weihnachts-Video zu erstellen. Das wollen wir Ihnen/Euch nicht vorenthalten...

Also, fröhliches anklicken:

Youtube-Channel des "Vrouwenacht"